MACH MIT
🎭 Unsere multikulturelle Theatergruppe ist ein Raum für Empowerment, kreativen Ausdruck und gegenseitige Stärkung. Gemeinsam widmen wir uns Themen wie Identität, Begegnung und Zusammenleben – immer mit dem Ziel, unsere eigenen Erfahrungen sichtbar zu machen und ihnen eine Stimme zu geben. Mit der Kraft des Theaters möchten wir Menschen mit unterschiedlichen Familiengeschichten zusammenbringen, Austausch fördern und Vorurteile hinterfragen. Dabei stehen eure Perspektiven im Mittelpunkt: Eure Geschichten, eure Gedanken und eure Ausdrucksformen sind wertvoll und finden bei uns Platz. Durch kreative Methoden, spielerische Übungen und gemeinsames Ausprobieren entsteht ein Raum, in dem Ihr euch ausprobieren, stärken und miteinander verbinden könnt. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, sich einzubringen, gehört zu werden und gemeinsam etwas zu gestalten. Egal ob mit oder ohne Bühnenerfahrung – wir freuen uns über neue Mitwirkende und Laiendarstellerinnen.
🕕 Proben: Wir treffen uns jeden Freitag um 17:00 Uhr im ifz, Quantiusstr. 8, 53115 Bonn (hinter dem Hauptbahnhof)
📅 Nächste öffentliche Aufführung ist im Sommer 2026
🤝 Interesse?
Schreib uns einfach eine DM auf Instagram!
📲 @theater_ifz_wt oder eine Email an ifz.bonn@t-online.de
Komm dazu – erzähle deine Geschichte, teile deine Stimme, bring dich ein!
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Die Theatervorstellung am Sa., 28. Juni 2025 in der ESG war ein Erfolg! die IFZ-Laiendarstellerinnen haben engagiert ihre Rollen gespielt und über ihre Migrationserfahrungen und Sehnsüchten erzählt. Fotos folgen.
Begrüßung:
Liebe Gäste, Liebe Freund*innen,
ich muss ehrlich sagen – ich hätte nie gedacht, dass ich mal auf einer Bühne stehen und eine Theateraufführung eröffnen würde. Und doch, hier bin ich. Nicht als Schauspielerin, nicht als Regisseurin, sondern als eine von vielen Frauen, die Teil dieses besonderen Projekts geworden sind.
Der Verein ist für mich – und für viele andere – mehr als nur ein Verein. Es ist ein Ort, wo wir ankommen durften als wir noch selbst „auf der Suche“ waren: nach Orientierung, nach Sprache, nach Freundschaft, nach einem Platz, an dem wir wir einfach wir selbst sein konnten, mit Herzklopfen, mit unserem Akzent, mit unserer Geschichte. So kam die Idee eines Theaterstücks, zu der wir alle JA! gesagt haben, denn wir haben gespürt, dass unsere Geschichten zählen und sie dürfen sichtbar werden.
Unse Stück „Auf der Suche“ ist kein klassisches Theater mit Textbuch und Kostümen aus dem Fundus. Es ist echt. Es ist roh. Und manchmal ist es sogar ein bisschen chaotisch – genau wie das Leben selbst.
Wir erzählen warum wir gegangen sind, was wir zurücklassen mussten, was uns Hoffnung gibt und auch, wie schwer es manchmal ist, in einer neuen Welt neuanzufangen.
Manche Szenen werden Sie berühren. Manche bringen Sie vielleicht zum Schmulzeln. Und alle zusammen zeigen: Wir sind viele. Wir sind unterschiedlich. Und trotzdem verbindet uns mehr als man denkt.
Ich möchte allen danken, die mitghemacht haben – mit Mut, mit Tränen, mit Lachen, mit Improvisationstalent, das manchmal sogar uns selbst überrascht hat. Danke an unser Team, das nie aufgegeben hat, auch wenn wir fünfmal den Proberaum umräumen mussten. Und danke Ihnen, liebes Publikum, dass Sie heite hier sind, dass Sie zuhören. Denn das ist vielleicht das Wichtigste: gehört zu werden.
Also Bühne frei für Geschichten, für Gefühle, dür uns.
Die nächste Vorstellung wird im Frühjahr 2026 gezeigt. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen! Ort und Termin werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Eindrücke aus der Probestunden

Internationale Woche gegen Rassismus
Auszüge aus unserer Broschüre „Alltagsrassismus“ – Migrantinnen reden über ihre Erfahrungen