Wir zeigen den Film „Hinter Türen“

13.11.2021, 11 Uhr Internationales Frauenfrühstück mit einer Referentin vom Bonner Frauenhaus – Vortrag und Diskussion – Gewalt gegen Frauen* – Ort:  ESG, Königstr. 88, 53115 Bonn.  Jährlich werden in Deutschland ca. 139.000 Fälle von Gewalt in Paarbeziehungen durch alle Bildungs- und sozialen Schichten, in allen Altersstufen und unabhängig von kulturellen Hintergrund registriert. Die Dunkelziffer ist weitaus höher, da die Opfer die Vorfälle oft aus Scham verschweigen.
In dem Film „Hinter Türen“ schildern zwei betroffene Frauen und ein betroffener Mann ihre Erfahrungen als Opfer von häuslicher Gewalt in Form von verbaler, emotionaler, psychischer, finanzieller und körderlicher Nötigung. Regie:  Kim Münster 2019, Lauflänge 42 Min. + Bonus 40 Min.Gefördert durch das Bonner Spendenparlament

* Zum Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. (Ermordung der Schwester Mirabal während der Diktatur von Leonidas Trujillo in der Republikanischen Republik 1960)

 

Kinderarmut – Als Mitglied des Runden Tisches gegen Kinderarmut (RTKA) zeigen wir den Film von Fabian Treder „Arme Kinder„, den Sie unter https://youtu.be/6g0TK3K07J8 und https://www.kinderarmut-bonn.de/ sehen können.

 

Frühstück

Internationales Frauenfrühstück

Sa., 12.11.2022, 11 Uhr
Theatervorführung

Gemeinsames Frühstück mit anschließender Theatervorführung
Die Theatergruppe Du und Ich ist seit 2004 im Bonner-Raum bekannt und hat bereits zahlreiche Preise bei verschiedenen Theaterfestivals gewonnen. Die Gruppe besteht aus Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. „Wir lernen, dass das „Ich“ entfesselt und harmonisch wird und lernen, dass mein „Ich“ mit unserem „Wir“ vereint wird.“ sagt die Leiterin Dr. Alla Shagidewitsch.
„Ein großer Teil der Gruppe hat seine Wurzeln in Belarus. Die Geschichte von Belarus und sein Leben heute liegt uns nah am Herzen. Wir sammelten Zeitungsberichte, Lebensgeschichten und Zeugenaussagen. Aus diesen Texten ist im August 2022 ein Theaterstück entstanden in dem wir Frauengeschichten von Belarussinnen erzählen. In diesen Geschichten geht es oft um Korruption und Armut, Alleinsein und Trauer. Als Künstler beschreiben wir, sowie kritisieren das Leben in Belarus und haben Hoffnung, dass das Land sich in die Richtung der Demokratie und Gerechtigkeit entwickelt“.
Ort:  Gemeindehaus St. Joseph, Bonn-Beuel
Eintritt frei
Gefördert durch das Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn





Geplant ist eine weitere außergewöhnliche Stadtführung mit Obdachlosen durch Bonn.
Eine U-Bahnstation, ein Toilettenhäuschen – es sind nicht die gewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, die einem auf dieser Tour begegnen: Die „Stadtstreifen“ zeigen die Orte, an denen sich ihr Leben abspielt. Melanie ist 43 Jahre alt und lebt seit vier Jahren in Bonn auf der Straße. Seit kurzem macht sie Stadtführungen und zeigt den Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen anderen Blick auf ihre Stadt. Neuer Termin wird bekanntgegeben. Eine telefonische Anmeldung im ifz (0228 9652465) oder per Email an ifz.bonn@t-online.de ist erforderlich. Sollten mehr als 10 Anmeldungen eintreffen, werden wir einen Zusatztermin vereinbaren.