20.06.2026, 11.00-14.00 Uhr
Frieden mit der Natur angesichts zunehmender Militarisierung.
Ein Blick auf Kolumbien und Venezuela
Referentin: Gaby Weber (COLPAZ, Frieden für Kolumbien).
Seit dem Friedensvertrag mit der FARC-Guerilla im Jahr 2016 wird untersucht, wie sehr der Krieg der Umwelt geschadet hat. Offizielle Stellen haben die Natur nun sogar rechtlich als „stilles Opfer“ anerkannt.
Das Ziel ist ein Umdenken: Der Mensch soll nicht mehr im Mittelpunkt stehen, sondern der Schutz der Natur. Diese Idee stammt von indigenen Völkern, afrokolumbianischen Gruppen und Umweltschützer*innen. Sie kämpfen schon lange für die Rechte der Natur.
Doch neue Gewalt und Militär-Einsätze in der Region – auch im Nachbarland Venezuela – bedrohen diese Erfolge. Viele Menschen machen sich nun Sorgen um die Folgen für die Bevölkerung und die Umwelt.
Die US-Militärintervention in Venezuela wirft zusätzlich zahlreiche Fragen zu den Hintergründen sowie den Auswirkungen auf die Bevölkerung auf.
Beitrag inkl. Brunch: 5,00 Euro.
Ort: ifz, Quantiusstraße 8, 53111 Bonn
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