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Praktikum beim ifz

Sie wollen ein Praktikum machen und sich aktiv gesellschaftlich, sozial und interkulturell engagieren? Dann bewerben Sie sich jetzt und starten Sie mit uns so bald wie möglich.

Das ifz ist in Bonn seit 1999 eine Anlaufstelle gezielt für Migrantinnen und ein Treffpunkt für Frauen gleich welchen Alters oder Nationalität mit oder ohne Migrationserfahrung. Es ist ein Bildungs-, Beratungs- und Begegnungszentrum. Das ifz steht vor allem für interkulturelle Begegnungen aus verschiedenen Kulturkreisen, die Vernetzung mit anderen Initiativen sowie die Stärkung von Frauen in verschiedenen Bereichen.

An jeden ersten Samstag im Monat gibt es ein offenes internationales Frauenfrühstück, bei dem nach dem gemeinsamen Brunch, die Frauen sich einer Vielfalt von Themen aus Politik und Gesellschaft zuwenden, wie z.B. Frauenrechte, Klimawandel oder das Leben in anderen Ländern und die Auswirkung auf Frauen. Das ifz leistet einen Beitrag zur Völkerver­ständi­gung und zu einer gerechten und solidarischen Gesellschaft.

Weitere Informationen über den Verein, seine Aktivitäten sowie das laufende Programm finden Sie auf dem Menü dieser Seite.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung sowie die Gestaltung von internen und externen Sitzungen und Veranstaltungen
  • Betreuung und Unterstützung bei der Durchführung der Kurse
  • Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltung der Außen- und Innendarstellung der Aktivitäten des Vereins, Verfassung von Kommentaren und Werbung
  • Pflege der Seite in den sozialen Netzwerken
  • Dokumentation und Wissensmanagement
  • Allgemeine Büroarbeiten
  • Unterstützung bei der Recherche von Fundraising-Möglichkeiten und Mitwirkung bei der AG-Fundraising

Ihr Profil

  • Gute Deutschkenntnisse
  • Soziale und interkulturelle Sensibilität
  • Ausgeprägte Kenntnisse der IT-Instrumente und zur Produkterstellung für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeit, kooperativer Arbeitsstil und interkulturelle Kompetenz
  • Sie arbeiten gerne im Team, sind zuverlässig und es macht Ihnen Freude, sich in einer internationalen Frauengruppe zu engagieren

Wir bieten

  • 3-6monatiges Praktikum
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Teilnahme an ifz-Fortbildungen und Fortbildungen anderer Organisationen
  • Unterstützung der Eigeninitiative
  • Das Büro liegt zentral direkt hinter dem Bonner Hauptbahnhof

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bei uns bis zum 15.01.2019 über Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an:

internationales frauenzentrum bonn e.V.
Quantiusstr. 8, 53115 Bonn
Telefonische Auskunft: 0228 / 9652465

Gemeinsame Erklärung des Netzwerkes Antidiskriminierungsarbeit Bonn

Bonn, 07. Juli 2017
Das Netzwerk Antidiskriminierungsarbeit Bonn“ verbindet unterschiedliche lokale Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit. Es setzt sich aus Organisationen und Initiativen zusammen, die gegen Diskriminierung und Rassismus in Bonn aktiv sind und bereits Antidiskriminierungsarbeit betreiben oder aufbauen wollen.

Diskriminierung

Auf folgende gemeinsame Definition von Diskriminierung haben sich die bisherigen Akteur*innen am 09.09.2016 geeinigt:

Diskriminierung findet statt, wenn Menschen aufgrund personenbezogener, sozialer, tatsächlicher und/oder zugeschriebener Merkmale ohne sachliche Rechtfertigung ungleich behandelt bzw. benachteiligt werden und in ihrem universellen Menschenrechten verletzt werden.

Eine gemeinsame Basis für die Akteur*innen ist Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.

Diskriminierung erfahren Menschen aus unterschiedlichen Gründen, u.a. aufgrund

  • der Herkunft, Kultur, Ethnie, Nationalität,
  • der Sprache, des Aufenthaltsstatus,
  • der Hautfarbe oder der äußeren Erscheinung,
  • des Geschlechts,
  • des Alters,
  • der Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung,
  • der sexuellen Identität,
  • körperlicher und/oder geistiger Fähigkeiten,
  • des Familienstandes oder des sozialen Status.

Diskriminierung trifft Menschen häufig aufgrund zugeschriebener Merkmale und ist in der Regel Ausdruck von Machtausübung. Diskriminierung findet statt bei der Wohnungssuche, im Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt, zum Gesundheitssystem und im Sozialschutz, im Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, zur Bildung und an vielen Stellen mehr.

Diskriminierung hat viele Auswirkungen für das Individuum und die Gesellschaft:

  • Seelische und körperliche Verletzungen
  • Chancengleichheit wird vereitelt,
  • die Grundfreiheiten werden beschnitten,
  • die Menschenrechte werden beeinträchtigt,
  • die gleichberechtigte Teilhabe im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens wird verweigert.

Ziel des Netzwerkes

  • Hauptziel des Netzwerkes ist die Stärkung und der Ausbau der Antidiskriminierungsarbeit in Bonn.
  • Das Netzwerk leistet einen Beitrag dazu, das öffentliche Bewusstsein zu Diskriminierung in all ihre Facetten zu schärfen und den Zusammenhang zwischen Privilegien und Benachteiligungen bewusst zu machen.
  • Das Netzwerk erarbeitet Handlungsempfehlungen zum Schutz von Benachteiligten und zur Förderung eines vorurteilsbewussten Miteinanders in Bonn
  • Das Netzwerk informiert über die Arbeit der Anlaufstellen und Netzwerk-Akteur*innen in Bonn.
  • Im Netzwerk wird gemeinsam und kontinuierlich über den Begriff und die Formen von Diskriminierung reflektiert.
  • Das Netzwerk strebt danach, nachhaltige Strukturen für die Antidiskriminierungsarbeit in Bonn zu schaffen.

Das Netzwerk hat folgende Aufgaben

  • Den Austausch über Erfahrungen in der Antidiskriminierungsberatung;
  • Die Entwicklung gemeinsamer Strategien und Maßnahmen gegen strukturelle und alltägliche Diskriminierung;
  • Die Öffentlichkeitsarbeit für Antidiskriminierungsarbeit in Bonn;
  • Die Unterstützung der einzelnen Akteur*innen des Netzwerks bei der Durchführung von Veranstaltungen, Workshops etc. sowie gemeinsame Veranstaltungen;
  • Der Austausch und die Kooperation mit weiteren Organisationen, Bildungsträgern, Netzwerken.
  • Die einzelnen Akteur*innen des Netzwerks betreiben ihre Arbeit in eigener Verantwortung.

Wer diese gemeinsame Erklärung anerkennt, kann im Netzwerk mitwirken.

gez. ifz-Vorstand

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