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1. Internationale Frauenmesse "Frauen Handeln" in Bonn am 16./17. April 2004

Internationale Frauenmesse 2004

Die aktive Teilnahme von Frauen an den verschiedenen sozialen, ökonomischen und politischen Entwicklungsprozessen in den Ländern des Südens steht im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung.

Bonn ist als Bundesstadt Sitz vieler internationaler Institutionen und Vereinigungen ein zentraler Standort für Themen und Projekte politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Hier sind viele nationale und internationale Organisationen im Kontext von Entwicklungspolitik angesiedelt. Die Stadt eignet sich daher besonders als Standort für eine Frauenmesse, die den Beitrag der Frauen zu nachhaltiger Entwicklung darstellen möchte.

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ArGe IFM sind das Internationale Frauenzentrum Bonn e.V. ifz, der Marie-Schlei Verein e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF auf Landesebene NRW. Als KooperationspartnerInnen zeichnen das Deutsche Komitee für UNIFEM, die United Nation Volunteers UNV, WOMNET Projektbüro des NRO-Frauenforums, der Weltladen Bonn und weitere Organisationen.  Die Schirmherrschaft für die Messe übernehmen Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn Bärbel Dieckmann und Reinhard Schlagintweit, Vorsitzender von Unicef Deutschland.

Ziel der Internationalen Frauenmesse ist die Förderung der Gender- und frauenpolitischen Aspekte in der Entwicklungszusammenarbeit. Dargestellt werden Informationen und Erfahrungen über die verschiedenen entwicklungspolitischen Ansätze und Projekte, die insbesondere auf die Beteiligung von Frauen  ausgerichtet sind. Sie sollen damit einem breiteren Publikum bekannt und zugänglich gemacht werden. Entwicklungspolitische Partnerschaften können dabei ebenso entstehen wie neue Projekte. Die Unterstützung des fairen Handels und die Solidarität mit den Frauen des Südens gehören zu den weiteren Zielen der IFM. Durch persönliches Kennenlernen und den projektgebundenen Erfahrungsaustausch werden weltweite Netzwerke von Frauen geknüpft. Die interkulturelle Begegnung hilft beim Abbau von Vorurteilen wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Wir möchten vielen Interessierten und Projektbeteiligten die Gelegenheit geben, PolitikerInnen und RepräsentantInnen herausragender Institutionen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit bei der Diskussion auf den Podien zu erleben.  Die IFM will einen Beitrag leisten, dass Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit als Handelnde zukünftig bewusster wahrgenommen werden.

Die erste Internationale Frauenmesse wird gefördert durch die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Zur Vorbereitung und weiterführenden Diskussion zum Thema laden der Marie-Schlei-Verein MSV und das Internationale Frauenzentrum ifz zu einer Vortragsreihe ein, in der  die aktive Teilnahme von Frauen an den verschiedenen sozialen, ökonomischen und politischen Entwicklungsprozessen in den Ländern des Südens und den Transformationsländern dargestellt wird. Ganz besonders aber bietet sie Wissenschaftlerinnen und Projektpartnerinnen aus sogenannten Entwicklungsländern ein Forum, um ihre eigenen Perspektiven und Handlungsansätze vorzutragen  und bekannt zu machen. Entwicklungspolitik auf der Basis von einseitigem Wissenstransfer sollte abgelöst  werden von einer Politik, die auf vorhandenem Wissen in den Ländern und örtlichen Lebensrealitäten aufbaut. Frauen fällt hier eine ganz zentrale Aufgabe zu. Mit der Vortragsreihe wollen wir die Bedeutung von Frauen als Handelnden in Entwicklungsprozessen herausheben und darstellen, um somit  einer vereinnahmenden Instrumentalisierung von Frauen als ‚Objekten' von Entwicklungszusammenarbeit  entgegenzuwirken.

Information: Gabrielle Albert-Trappe - ifz Bonn
Inge Hagemann - Marie-Schlei-Verein
Annette Seiche - AsF - Die Sozialdemokratinnen - NRW

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