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minskEuropapreis - Besuch aus Minsk

Drei Frauen aus der Stadt Minsk kamen Anfang April 2014 nach Bonn und wohnten privat bei ifz-Frauen. Dank der ifz-Frau Tatjana, die immer dabei war und gedolmetscht hat, haben wir das bunte 1wöchige Programm erfolgreich durchgeführt. Viele Frauenorganisationen in Bonn haben uns empfangen und über ihre Arbeit berichtet.

Das ging vom Frauenmuseum über die Gleichstellungsbeauftragte, psychologische Beratungsstellen, TuBF, Solwodi bis hin zum Drachenfels und Köln. In langen Spaziergängen haben wir die Stadt Bonn gezeigt, die Kirschblüten in der Altstadt bewundert und ins Haus der Geschichte eingetaucht. Wir haben zusammen gelacht und gegessen. Wir haben gesehen, dass die Anforderungen an ein Frauenleben in Bonn und Minsk verschieden sind, dass es aber viele gemeinsame Schnittpunkte gibt. Europas Frauen sind sich doch sehr nah in Ost und West. Als Abschluss des Besuchs - im Rahmen eines internationalen Frauenfrühstücks im ifz - hat die Vorsitzende von der Weißrussischen Frauenliga ihre Arbeit präsentiert. Dort leisten sie u.a. Aufklärungs- und Beratungsarbeit für Frauen, die seit der Tschernobilkatastrophe an Brustkrebs leiden, ein Thema, das bislang in der Politik und in der Öffentlichkeit tabuisiert wird.

 

 

 

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P1050962Gegenbesuch nach Minsk / Belarus

Eine Gruppe von vier ifz-Frauen ist vom 7. bis 14. Juli 2015 der Einladung der Belarus Frauenliga gefolgt und nach Weißrussland gereist. Es war eine interessante und abwechlungsreiche Reise. Die Themen waren weitgefächert und es fand ein reger Austausch zwischen unseren Vereinen statt.

Dabei haben wir die Arbeit verschiedener NGOs kennen gelernt, die im Bereich der Menschenrechte arbeiten und sich mit den Themen Genderperspektive beschäftigen. Schwerpunkte sind Frauen-Menschenhandel, häusliche Gewalt, Gender und Migration sowie belarussische Bürger in der Diaspora.

Im Parlament konnten wir uns zu den Schwerpunkten häusliche Gewalt und Mutterschutz austauschen sowie eine NRO besuchen, die Aufklärungstrainings für andere Institutionen zu den Themen HIV/AIDS und Homosexualität durchführt.

In der Stadt Saslauje (Belarussisch) oder Saslawi (Russisch) besuchten wir das Freilichtmuseum und die erste Schule der Stadt.IMG 3276 2

In der Region Witebsk (nordöstl. Grenze zu Russland und Lettland) trafen wir verschiedene NROs wie z.B. das Agrotourismus-Projekt, die Arbeit mit Flüchtlingen sowie die Arbeit mit Behinderten, wobei deren Mütter unterstützt werden, das Programm Familien ohne Gewalt. Einige bieten juristische und psychologische Beratung an oder helfen bei der Arbeitssuche. Andere leisten effektive Arbeit mit Flüchtlingen in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Roten Kreuz.

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