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Tanztheater

Programm

Frauenfrühstück

Aktuelles

Link zum Ehrenpreis CLARA 2019 - Bericht und Presse-Artikeln

 

Internationales Frauenfrühstück im November
Samstag, 09.11.2019, 11 bis 14 Uhr

Umsetzung der Klimaziele von der Stadt Bonn 
Kommunen können in vielen Handlungsfeldern Einfluss auf klimarelevante Entscheidungen nehmen. Im Rahmen des Masterplans Energiewende und Klimaschutz wurde im Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn die Leitstelle Klimaschutz eingerichtet. Diese koordiniert Aktivitäten innerhalb der Verwaltung und in Kooperation mit Dritten und vertritt die Stadt Bonn in lokalen und regionalen Kooperationen zum Klimaschutz. Wesentliche Klimaschutzaktivitäten sind z.B.: Klimaschutzmanagement, CO2-Bilanzierung, Solardachfenster, Energieeffizientes Bauen, Elektromobilität, Klimaanpassung, Kampagnenmanagement.
Referentin: Nicole Funk, Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn
Ort:  ifz - Eintritt frei

Gefördert durch die Stadt Bonn, Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit

Bonner Buchmesse Migration
Freitag, 22.11.19 um 17 Uhr
Im Rahmen der Buchmesse Migration 2019 wird das Theaterstück "Dorfer der Hoffnung" gezeigt.

Ort:  Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Im Tanz beschäftigen sich 12 Laiendarstellerinnen aus dem ifz mit dem Thema Frieden. Frauen sind oft die am stärksten betroffen Opfer bewaffeter Konflikte, aber sie sind auch wichtige Akteure beim Aufbau von Friedensprozessen.  Das Stück ist inspiriert durch den wichtigen Beitrag von kolumbianischen Frauen bei den Friedensverhandlungen 2016 zwischen der Regierung und der FARC.  Es stellt dar, wie die Frauen einen vom Krieg zerstörten Ort und für sich einen neuen Lebensweg aufbauen.  Frieden bedeutet nämlich nicht nur Abwesenheit von Krieg, sondern  auch gewaltfrei und gleichberechtigt leben zu können.
Leitung:  Bibiana Jiménez

Eintritt frei
Veranstalter:  ifz in Kooperation mit dem Frauennetzwerk für Frieden

 

Internationales Frauenfrühstück im Dezember
Samstag, 07.12.2019, 11 bis 14 Uhr

Aus unserem Nähkurs
Teilnehmerinnen zeigen ihre selbstgenähte Kleider - Jeden Montagnachmittag treffen sich acht bis zehn Frauen mit Wurzeln in vielen verschiedenen Ländern zum Nähen im ifz. Auch wenn die Verständigung nicht immer ganz einfach ist, lernen wir uns in unseren Gesprächen immer besser kennen. Beim allgemeinen Frauenfrühstück werden Einige von sich und ihrem Leben erzählen und die Ergebnisse werden präsentiert.
Die Leiterinnen des Nähkurses: Faridah Ouso, Zalouka Ahmad
Ort:  ifz -
Eintritt frei

Gefördert durch das Land NRW, Migranten Selbst-Organisation

 

N E U:   Kinderbetreuung während Deutschkurse
Ab dem 1. September 2019 bitten wir in unseren Räumen eine kostenlose Betreuung für Kinder an, damit auch Mütter von Kleinkindern an unseren Deutschkursen unbesorgt und in der Nähe ihrer Kinder teilnehmen können.
Die Betreuung wird von MIGRApolis und bim gefördert.

Mädchen und naturwissenschaftliche Fächer - bis Dezember 2019
„Eine Zukunft mit Mathe, Naturwissenschaften und Technik“ ist das Motto eines neuen Projektes des internationalen frauenzentrum bonn e.V. Für junge Mädchen ab 12 Jahren, besonders für Mädchen mit Migrationshintergrund, findet im ifz jede Woche ein kostenloser offener Treff statt, in denen naturwissenschaftliche Fächer mit Spaß und vor allem ohne Druck unterrichtet werden. Wer Interesse an diesen Fächern hat, kann jederzeit, auch ohne Voranmeldung, erscheinen und gemeinsam mit anderen Mädchen Rätsel lösen und viele neue Dinge lernen. Häufig denken Mädchen an den Stereotyp, dass sie weniger Technikverständnis als Jungs hätten und wagen sich daher nicht an naturwissenschaftliche oder mathematische Berufe heran. Das Ziel ist es, den Mädchen ohne Druck und Schulstress Zugang zu neuen Fähigkeiten und auch Perspektiven in technischen und mathematischen Berufen zu ermöglichen.
Die Treffen finden jeden Donnerstag von 16:30–19:00 Uhr im ifz, Quantiusstraße 8,  53115 Bonn, statt und werden gefördert vom Bonner Spendenparlament.
Hier finden Sie den Flyer dazu.

Praktikantin gesucht
Sie wollen ein Praktikum machen und sich aktiv gesellschaftlich, sozial und interkulturell engagieren? Dann bewerben Sie sich jetzt und starten Sie mit uns so bald wie möglich. Ihre Aufgaben:  Unterstützung bei Sitzungen und Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation und Wissensmanagement, allgemeine Büroarbeiten. Weitere Infos finden Sie
hier

 

Das ifz ist Mitglied im Netzwerk "Antidiskriminierungsarbeit Bonn" und hat die gemeinsame Erklärung unterschrieben.

Podiumsdiskussion am 15. März 2014 im Haus Mondial, Caritasverband Bonn

Bei ihrem Impulsreferat schilderte Dr. Gisela Burckhardt von FEMNET die katastrophalen Arbeits­be­ding­ungen in der Textilindustrie in den sog. Billiglohnländern, insbesondere in Bangladesch, China und Indien. Der höhere Konsum in den Industrieländern hat dazu beigetragen, dass Arbeitsplätze von Asien nach Afrika gewandert sind, wo noch niedrigere Löhne gezahlt werden. FEMNET unterstützt die Kampagne für Saubere Kleidung.

Anhand einer Graphik zeigt Dr. Gisela Burckhard wie sich der Preis eines bei uns erhältlichen T-Shirts aus fair geernteter Baumwolle zum Preis von 29€ zusammensetzt. Dabei machen die Arbeitskosten den geringsten Anteil mit gerade einmal 0,6% des Gesamtpreises aus. Unsere Nachfrage nach günstiger Kleidung und der stetige Anstieg des Konsums an Kleidung stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Situation von Arbeiterinnen, die bis zu 100 Stunden die Woche arbeiten. Ihre Rechte sind eingeschränkt. Im Allgemeinen verfügen die Textilarbeiterinnen weder über eine soziale Absicherung noch wird ihnen ein ausreichender Gesundheitsschutz gewährleistet, sie sind zudem Chemikalien und Staub ausgesetzt. Neben den sozialen Problemen sorgen die schlechten Produktionsbedingungen auch für negative ökologische Folgen, da Textilfarbe ungefiltert in Flüsse abgeleitet wird und ein hohes gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung entsteht. Dr. Burckhard plädiert deshalb für mehr Transparenz bei den Herstellern. Nach dem Einsturz einer Fabrik in Bangladesch mit über 1000 Toten haben mehrere Staaten den sog. Bangladesh Fire and Safety Accord abgeschlossen, wobei lediglich die Sicherheit der Fabriken kontrolliert wird doch die Situation der Arbeiterinnen hat sich nicht wirklich verbessert. Wichtige US-Amerikanische Firmen haben jedoch nicht unterzeichnet.

Friedel Hütz-Adams von Südwind stellte den Zusammenhang zwischen der Armut in Entwicklungs­län­dern und der Wirtschaft bzw. Politik in Industrieländern her aufgrund des Handels mit Altkleidern und seiner Folgen. Aufgrund unseres enormen Konsums, gelangt ein hoher Anteil an Altkleidern - mittlerweile in einem recht guten Zustand - auf die Märkte Afrikas und verdrängt die dortige, sofern noch vorhandene, Textilindustrie. Karitative Einrichtungen verkaufen seit der 70er Jahren die gesammelten Altkleider, davon sind weniger als 10% an bedürftige Menschen gegangen. Nach den Recherchen stellte Südwind fest, dass der deutsche Altkleidermarkt intransparent sei. Mit der Wiedervermarktung von guten Kleidungsstücken werden hohe Preise erzielt. Zum einen existiere der teilweise positive Effekt, dass sich arme Menschen bessere Kleidung kaufen könnten. Dies kann als lukratives Geschäftsmodell betrachtet werden, durch das auch die Arbeitsplätze im Altkleiderhandel angestiegen ist. Insbesondere in Staaten, deren Textilindustrie schon vorher durch Misswirt­schaft, Korruption, Streichung von Subventionen und Auflagen durch die Weltbank und des IWF sowie einer mangelnden Kaufkraft unter der Bevölkerung untergegangen ist, können gerade Alt­kleider den Bedarf an Kleidung decken. Die Ursache für die negativen Folgen des Altkleiderhandels sieht Hütz-Adams auch in unserem übermäßigen Konsum an erschwinglicher Kleidung. So entstehen jährlich ca. 9 Kilo Altkleider pro Person. 80 % der neuen Ware kommt aus Asien, d.h. sie wird dort oft unter menschen­unwürdigen Bedingungen hergestellt, um danach als Second-Hand-Ware zu einem Drittel nach Afrika zu gehen. In Afrika selbst werden hingegen nur noch 2% der dort angebauten Baumwolle direkt verarbeitet. Es handelt sich hierbei um ein System des Über­flusses mit in­trans­pa­renten Strukturen und Billigwaren in Handelsketten sowie mit negativen Folgen für die arme Bevölkerung unseres Planeten. Deswegen fordert Hütz-Adams auch mehr Wert­­schätzung ge­gen­über der Kleidung, die wir kaufen. Es sollte außerdem bei der Produktion von Kleidung mehr Transparenz geben und die Altkleiderentsorgung stärker kontrolliert werden.

Saphir Robert machte unter dem Motto „nachhaltig kleiden“ als Journalistin auf die zahlreichen und verschiedenen Label und Siegel auf­merk­sam. Saphir Robert gibt einen kurzen Einblick in die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes, der über Internetseiten wie z.B. label-online.de, nachhaltig-einkaufen.de oder oekofair.de, aber auch anhand von Broschüren, Veranstaltungen vor Ort sowie Informationskampagnen über seine Themen aufklärt und Konsumenten dazu motiviert, nachhaltig zu kaufen. Unter dem eigentlich oft überflüssigen Konsum an Kleidung in den Industrienationen leider oft die Qualität, so dass die Faser nicht wieder verwendet werden können. Die Sammlungen – so Saphir Robert - knüpfen an ein bestimmtes Bewusstsein an, das durch die Erfahrungen der Kriegsgeneration geprägt sei. Kleidung wurde damals nicht einfach weggeworfen, sondern auf vielfältige Weise wiederverwendet. Altkleidersammlungen beruhigten hierbei das schlechte Gewissen der Verbraucher, wenn diese ein kaum getragenes Kleidungsstück weggeben. Wegen der globalen Arbeitsaufteilung und der damit verbundenen unterschiedlichen Handels- und Produktionswege entstehe zudem ein Markt, der für den Verbraucher zutiefst intransparent sei. Als positiven Effekt des Altkleiderhandels sieht Saphir Robert jedoch, dass in den afrikanischen Abnehmerländern neue Gewerbezweige wie z.B. Second-Hand-Boutiquen entstünden, die vielen Menschen ein Einkommen sichern. Ein Appell an den Verbraucher sei, seine gebrauchte Kleidung an Freunde oder Second-Hand-Shops weiterzugeben oder sogenannte Kleidertauschpartys zu nutzen. Grundsätzlich sei jedoch der wichtigste Schritt, sein eigenes Kaufverhalten zu überdenken und auf das ein oder andere, eigentlich nicht notwendige neue Kleidungsstück zu verzichten. Schon beim Kauf kann der Verbraucher auf Nachhaltigkeit achten. Dabei helfen unterschiedliche Label und Siegel wie: FairTrade, FairWear, IVN-Naturtextil, Blaue Engel.

Dokumentation: Altkleider und Frauenrechte in Afrika

Wer sind wir

Das internationale frauenzentrum bonn - ifz - entwickelte sich 1999 aus der lokalen Agenda 21. Initiatorinnen waren engagierte Frauen aus dem Ausländerbeirat der Stadt Bonn und dem Agenda Arbeitskreis "Frauen Eine Welt".

Das ifz setzt sich ein für Frieden, Menschen-rechte sowie für mehr Gerechtigkeit zwischen Frau und Mann.

Ort der nationalen, internationalen und kulturellen Begegnung

Mitglied im ifz sind mehr als 100 Frauen aus Europa, Asien, Afrika und Amerika sowie mehrere Organisationen aus der Friedens-, Flüchtlings- und Frauenarbeit

Da wir im ifz ehrenamtlich aktiv sind, freuen wir uns über jede Spende für erfolgreiche Maßnahmen und Aktivitäten zur Integration und Begegnung für Zuwanderinnen und Flüchtlinge.

Konto des ifz:
IBAN DE94 3705 0198 0000 0563 41

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